Der Magic Software Germany Blog

Mittwoch, 25. April 2012

Das eigene Smartphone im Job

von Christian Jendreczek (Auszug)

„Bring your own device“ ist eine Herausforderung für die IT




Der Trend zur mobilen Kommunikation ist unaufhaltsam: Laut neuerer Studien surft fast jeder dritte Internet-Nutzer in Deutschland mobil im Netz – das sind bereits 14 Millionen Menschen. Vor allem der Smartphone und Tablet-Boom der letzten Jahre sorgt dafür, dass immer mehr Menschen die Vorteile des mobilen Internets genießen. 

Eine Begleiterscheinung des Booms: Immer mehr Menschen wollen ihre eigenen Geräte auch in der Arbeit nutzen. Laut den Analysten von Gartner werden bis zum Jahr 2014 90 Prozent der Unternehmen private Geräte wie Smartphones oder Tablets in ihre IT-Infrastruktur integrieren.

Das Analystenhaus rät sogar den Unternehmenschefs, sich persönlich und aktiv in die Diskussion um die Tablet-Nutzung für den Job einzuschalten. „Bring dein eigenes Gerät mit“ „Bring your own Device“ (kurz BYOD) nennt sich dieser Trend, der vielen CIOs jedoch graue Haare wachsen lässt.

Denn die aktuellen Android- und Apple- Geräte sind oftmals nur schwer mit bestehenden Richtlinien der IT-Sicherheit in Einklang zu bringen. Aufhalten lässt sich diese Entwicklung jedoch nicht mehr. Daher geht es für die IT-Abteilungen mittlerweile darum, zwischen der notwendigen Sicherheit für das Unternehmen und der Wahlfreiheit der Mitarbeiter zu vermitteln. Die IT-Abteilungen haben hierbei vor allem damit zu kämpfen, dass ihre Infrastrukturen durch BYOD heterogener und komplexer werden. Zudem müssen sie dafür sorgen, dass Kommunikation und Datenübertragung sicher funktionieren. Sie müssen die Voraussetzungen schaffen für eine zuverlässige und effiziente Nutzung so verschiedener Plattformen wie Smartphones, Tablets und Notebooks, und das mit so unterschiedlichen Betriebssystemen wie Google Android, Apple Mac OS, Blackberry, Windows oder Linux.

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Doch damit die Integration erfolgreich und sicher funktioniert, müssen ITAbteilungen einige Punkte beachten:

So ist es beispielsweise wichtig, alle Informationen und Anhänge aus verschiedenen Programmen durch Synchronisation immer auf dem aktuellen Stand zu halten und auch offline verfügbar zu machen.

Unterstützung von iPad Apps – wie z. B. Goodreader oder Readdle- Docs – sorgen für eine einfache
Bedienung. Die Sicherheit wird u. a. durch lokale Verschlüsselung der iPad App oder durch Verschlüsselung
der Datenverbindung via HTTPS ermöglicht.

Auch bei der Einrichtung sollten Unternehmen flexibel sein, um beispielsweise zwischen der Installation im Unternehmen oder dem Cloud- Service wählen zu können.

Der Aufwand lohnt sich, denn der BYOD-Trend bringt einen großen Vorteil mit sich:

Der Spaß am schicken Spielzeug überträgt sich auf die tägliche Arbeit – und macht Lust auf mehr!