Der Magic Software Germany Blog

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Was bedeutet es codefrei zu sein?


Man sagt: Die besten Dinge im Leben sind umsonst!


Heutzutage widmen wir oft unsere Aufmerksamkeit den „freien“ Dingen. Dabei gilt: je „freier“ umso besser.


Von fettfreiem Eis über zollfreies Einkaufen bis hin zu stressfreiem Reisen.





Doch anderseits haben wir gelernt, Schlagworten wie dem Wort „frei“ nicht einfach so zu vertrauen. Wir lesen das Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung oder informieren uns in Produktforen. Wir stellen uns und anderen die Frage: „Wenn es gratis oder frei ist, muss man es dann wirklich haben?“

Zu unserem Erstaunen stellen wir ab und an fest, dass „von etwas freie“ Produkte wirklich das halten, was sie versprechen. Der fleischfreie Veggie Burger schmeckt gut, das abgasfreie Auto bringt uns auf angenehme Art und Weise von A nach B und bleichmittelfreie Zahncreme macht unsere Zähne dennoch weißer…

Wenn wir nun also von codefreier Applikationsentwicklung sprechen, was meinen wir? Und ist dies wirklich der richtige Weg?

Zuerst ist es wichtig, zwischen vollkommenen und nur teilweise codefreien Entwicklungsmethoden zu unterscheiden. Einige der sogenannten codefreien Tools sind nur zunächst in der Anfangsphase codefrei, dann aber generieren sie Programmcode.
Nachträgliche Konfiguration oder Modifikation der Anwendung erfordert spezifische Fähigkeiten und fundierte Kenntnisse der Anwendungsarchitektur. Änderungen am Code können Folgewirkungen haben, die erheblichen Bedarf an Vorplanung, Schadensbegrenzung und QA-Tests zu Folge haben.

Ein auf Metadaten basierendes, codefreies Tool auf der anderen Seite bleibt in allen Phasen des Lebenszyklus vollständig codefrei. Der innere Zusammenhang der codefreien Entwicklung bietet größere Ausfallsicherheit, sodass es viel einfacher und sicherer ist, die Applikation zu modifizieren.

Kompetente Programmierer versuchen, um Zeit und Ressourcen sparen und die Standardisierung zu fördern, so viele Wiederverwendungen von bereits entwickelten Modulen und Klassen wie möglich einzubauen. Die Entwicklung in einer codefreien, auf Metadaten basierenden Umgebung bringt diesen Ansatz, durch die Implementierung einer beliebigen Anzahl von wiederverwendbaren, vorkonfigurierten Modulen zu seinem natürlichen Ende.

Zwar kann reines Codieren verwendet werden, um ein breiteres Spektrum an Anwendungen und Funktionen zu erstellen, aber dieser scheinbare Vorteil ist häufiger ein Nachteil. Ironischerweise führt das größere Entwicklungspotenzial dazu, dass sich die Programmierer in der Komplexität ihrer Codierung verzetteln. Obwohl in der Theorie die Möglichkeiten der Codierung grenzenlos sind, in der Praxis, werden die Entwickler mit Zeitdruck und den Grenzen ihrer eigenen Codierungsfähigkeit konfrontiert. Dadurch sind sie oft dazu gezwungen, bedeutende Schichten der Funktionalität zu opfern.Die inhärenten Grenzen von codefreien Entwicklungen helfen tatsächlich den Entwicklungsprozess zu vereinfachen, indem nicht wesentlichen Ablenkungen herausgefiltert werden. Dies führt zu einer größeren Konzentration und Klarheit. Die Entwicklung auf einer codefreien Plattform ermöglicht es dem Entwickler sich auf das "Was" statt auf das "Wie" zu konzentrieren. Dies sorgt für reichhaltigere, komplexere Applikationen mit effektiverer und zuverlässiger Funktionalität.

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