Der Magic Software Germany Blog

Dienstag, 30. August 2011

"Rich" zu sein muss nicht viel kosten!

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass es nicht nur technologisch, sondern auch betriebswirtschaftlich betrachtet Sinn macht, auf Rich Internet Anwendungen (RIA) umzustellen. Sie erkennen die substantiellen Vorteile, welche durch eine Migration erlangt werden, aber sie zögern aber noch den nächsten Schritt zu machen und eine RIA Geschäftsanwendung zu entwickeln.
Enterprise RIAs sind Desktop-ähnliche Anwendungen, die sich durch eine hohe Interaktionsfähigkeit und sowie viele Funktionalitäten für eine erheblich bessere User Experience als in normalen Browser-basierten Anwendungen auszeichnen.
Während die Benutzeroberfläche in RIA-Geschäftsanwendungen keine komplexen und ausgefeilten grafischen Elemente oder interaktive Animationen, wie man sie z.B. mit Spielen in Verbindung bringt, enthalten, so bieten sie dafür eine klare, intuitive und effiziente Handhabung durch den Nutzer.

Eine Anwendungs-Suite wie Google Docs zeigt eindrucksvoll, wie man eine RIA Anwendung stabil und mit vielen Funktionen für den Nutzer aufsetzt.

Zu oft beschränken sich viele Unternehmen, indem Sie nur die grundlegendsten Funktionalitäten anbieten, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen für die User Experience.
In diesem Fall wird auch das "Rich" aus RIA genommen. Aber warum ist dies so? Wie kann man erklären, warum es offenbar eine Hemmschwelle gibt, RIAs vollumfänglich aufzusetzen?

Es scheint, dass die Antwort vorrangig in der Natur des standardmäßigen RIA Entwicklungsprozesses liegt.
Entwicklungswerkzeuge für RIA benötigen typischerweise eine Trennung der Entwicklung für Server- und Client-Seite der Anwendung, mit oft unterschiedlichen Programmiersprachen und unterschiedlichen Skill-Sets bei den Entwicklern.
Daraus folgt, dass man separate Teams einstellen, trainieren und managen muss. Mehrere Teams und Abhängigkeiteen von Skill-Sets können Bottle-Necks erzeugen und machen es schwer eine Anwendung im Laufe der Zeit an die sich ändernden Anforderungen der Nutzer anzupassen.

Und wenn man sich dann die dadurch entstehenden hohen Kosten und den arbeitsintensiven Prozess für Erstellung und Wartung einer "richtigen" Rich Internet Anwendung ansieht, dann wird klar, warum einige Unternehmen davor zurückschrecken, dieses Investment von Geld, Zeit und Mühen auf sich zu nehmen.
Die Skepsis dieser Unternehmen gegenüber dem RIA Entwicklungszyklus ist jedoch nicht länger angebracht.

Denn Metadaten-getriebene Plattformen bieten einen anderen, einfacheren und schlankeren Ansatz zur RIA Entwicklung.

Mit der richtigen Technologie ist es jetzt möglich, mit nur einer Programmiersprache und nur einem Entwicklungsansatz, sowohl Server als auch Client der Anwendung zu entwickeln.

Es ist nicht mehr nötig, mehrere Teams mit mehrere Entwicklungsanstrengungen parallel zu führen. Keine langsamen und kostspieligen Entwicklungszyklen mehr;
Statt dessen kann man sich auf Funktionalitäten und Verbesserung der User Experience konzentrieren.

Hier geht es um die richtigen Werkzeuge für
Unternehmen sollten sich nicht mit weniger zufrieden geben, wenn sie mit einem relativ kleinem Investment soviel mehr aus einer RIA holen können.
Wenn es also um eine RIA geht - "rich" muss nicht viel kosten!

Und was das mit der Liebe zu tun hat, sehen Sie in unserem Video: